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zuletzt aktualisiert am 04.01.2005

Natürlich wurde auch für GP0 mehr Zelluloid abgedreht, als letztendlich im Kino zu sehen war. Die Informationen über diese Szenen habe ich u.a. aus Fehlern der PR-Arbeit von 20th Century Fox, Abbildungen von Plakaten, Videokassetten und Laserdiscs zusammengetragen.

  • Die Polizeikontrolle in Denver
  • Die Streitszene
  • Im Jeep über’s Schlachtfeld
  • Warum K bei der San Diego Police gefeuert wurde
  • Die Anhalterszene
  • Alternatives Ende
  • Polizeikontrolle in Denver

    Noch in Denver wird K von einer Polizeistreife kontrolliert. Leider weiß ich über die Szene sonst nichts. Hoffentlich haben sie nicht nach Drogen gefragt ;).
    Quelle: Lobbycard aus den USA

    Feindkontakt in Denver

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    Die Streitszene

    Als K in Denver startet, fährt er kurz bei Jake vorbei, um sich Speed zu besorgen. Dort gibt es einen Streit zwischen Jake und einem Typen, den K schlichtet.
    Quelle: Foto auf einer frühen Laserdisc

    die Streitszene

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    Im Jeep über’s Schlachtfeld

    Als K an einer Straßensperre ausweicht und in die Wüste des Death Valley flieht, hat er eine seiner Erinnerungen, kurz bevor der Reifen platzt: Er fährt einen verwundeten Soldaten in einem Militärjeep durch Atilleriefeuer über ein Schlachtfeld, Granaten schlagen ein, er wird verwundet.
    Quelle: Szenenbeschreibung aus der Pressebroschüre von Fox

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    Warum K bei der San Diego Police gefeuert wurde

    Eine weitere Erinnerungssequenz nachdem sich der Jaguar aus dem Rennen geworfen hat: Während seiner Zeit als Polizist in San Diego merkt er, daß sich sein Streifenpartner schmieren läßt. Er unternimmt nichts dagegen und haut stattdessen mit dem Streifenwagen ab. Dafür wird er “in Unehren entlassen”, wie wir ja schon aus dem Polizeifunk wissen. Gilda hatte auf Ihrer Wandzeitung ein Foto, auf welchem K von Polizisten abgeführt wird und die Schlagzeile “Gefangen auf den Treppen des Gerichts” aufgeklebt.
    Quelle: Szenenbeschreibung aus der Pressebroschüre von Fox, Wandzeitung aus der Szene mit Gilda Texter

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    Die Anhalterszene

    Hast Du Dich jemals gefragt, was in der Zeit zwischen dem Abschied von Angel und dem Sonntagmorgen, an dem K in die Straßensperre rast, passiert ist? Da liegt doch eine ganze Nacht dazwischen!
    Quellen:
    USA DVD von 2004, Prospekt Progress Filmverleih, australische VHS, Buch “Cult Movies 2” (1983)

    Hier kommt die vermisste Anhalterszene (komplette Dialoge hier):
    K, nun schon in Kalifornien, sammelt im Dunkeln eine von Charlotte Rampling gespielte Anhalterin auf.

    Kowalski sieht Charlotte Rampling
    Kowalski sieht Charlotte Rampling

    Sie unterhalten sich über Ks Tierkreiszeichen, sein Fahrtziel und schließlich kommt es zum äußersten, wie Ursel & Traudel es wohl ausdrücken würden. Sie kommen sich, sozusagen, ziemlich nahe. Ist aus männlicher Perspektive auch nicht verwunderlich, da Charlotte neben einem anmutigem Äußeren auch eine bemerkenswerte Ausstrahlung hat.

    Sie kommen sich näher, und näher, und näher
    Sie kommen sich näher, und näher, und näher ...

    In dieser Szene wird auch die Frage beantwortet, wo K eigentlich so eilig hin will. Die Antwort ist simpel: nach Hause. Er wohnt in Frisco. Und er sagt, daß Kowalski sein einziger Name ist.

    Ein Verkehrszähler
    Ein Verkehrszähler

    In der Szene spielt auch ein Verkehrszähler, den K passiert, eine Rolle. Im Film soll er wohl erklären, warum die energischen Damen in der Schaltzentrale der California Highway Patrol Kowalskis Bewegungen auf der beleuchteten Wandkarte verfolgen können.

    Der Morgen danach
    Der Morgen danach

    Die Szene endet nach etwa acht Minuten so, daß Charlotte verschwunden ist, als Bruder K am Morgen erwacht.
    Daß die Anhalterein so etwas wie ein Todesengel ist, der K beschwört, nicht weiterzufahren, kann nach meinem bisherigen Stand nicht bestätigt werden. Der Kommentar von
    Sarafian deutet darauf hin, daß die Szene beim Dreh vielleicht mal so gedacht war, beim endgültigen Schnitt aber einen anderen Charakter bekam.

    Genaueres kann ich erst sagen, wenn ich die DVD selbst gesehen und gehört haben werde. Diese, nur auf der USA DVD enthaltene Szene beantwortet also eine der großen ungeklärten Fragen zum Film, Kowalskis Grund, nach Frisco zu fahren. Seltsamerweise wird die Filmversion mit der Anhalterszene als “UK version”, also als englische Version bezeichnet, obwohl sie auf meiner englischen VHS nicht drauf ist. Ich habe auch noch von niemandem gehört, der diese Szene schon mal gesehen hätte. Selbst beim abschließenden Screening Anfang 1971, berichtete Newmans Agent, daß die Szene nicht drin war.
    Auf frühen VHS wird Charlotte Rampling noch genannt, ebenso in einem alten Prospekt des Progress Filmverleih. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht daran erinnern, diese Szene in der DDR-Version gesehen zu haben.

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    Alternatives Ende

    Richard Sarafian sagt selbst:
    Ich habe ein alternatives Ende gedreht, welches meine ursprüngliche Vorstellung war. Als Kowalski auf die Bulldozer zurast, sieht er ein Licht zwischen ihnen, das sein Gesicht trifft und als er es berührte, wollte ich einen lautlosen Moment. Und Super Soul, statt seinen Tod zu beklagen, jubelt: ‘Yeah! Er hat es geschafft!’ Meine Vorstellung war, daß er auf ein anderes Niveau gelangt, wie wir alle. Jeder mit seiner eigenen Geschwindigkeit; Kowalski schneller als andere, aber er kommt durch. Etwas anderes wartete dort draußen auf ihn und er merkte das. Er sieht die Autowracks, den alten Friedhof, wie das Metall in die Erde eingeht, die Natur Materie beansprucht, und er war eine Rakete. Aber Studiodirektor Richard Zanuk sagte: ‘Nein Richard, er muß sterben. Es wird Tickets verkaufen.’

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